supermarktwohnung

meine heutige traumerinnerung beginnt damit, dass ich über einen hof zu einem schuppen laufe. darin steht ein großer briefkasten mit meinem namen drauf und ich hole die post daraus und wundere mich, dass in diesem briefkasten so viel post liegt, da der eigentliche am haus befestigt ist. danach habe ich mir wie auch immer ein scrabblespiel gekauft.

dann gehe ich über den hof zum haus und stehe dann imm hausflur vor drei türen. ich hole den wohnungsschlüssel (von der form her eher ein zimmerschlüssel) heraus und stecke ihn in das schloss der mittleren tür - sie geht auf. statt einer wohnung finde ich dort aber eine art abgewrackten lebensmittelladen vor. da fällt mir gerade ein, dass ich in meinem traum wohl ein mann war (was allerdings keine rolle spielt). da sind auch ein paar leute drin und mir fällt ein, dass ich dort wohl unterschlupf finde. dann packe ich aus meiner tasche die post aus. dabei ist auch ein scrabblespiel, von der form her von 1955, allerdings mit plastikbuchstaben - die wohl hässlichste ausgabe die man sich vorstellen könnte. daraufhin wird sich über mich lustig gemacht, dass ich ein spiel gekauft hab, bevor ich mir überhaupt die post angesehen habe.

tja, ich denke, das war es von meinem traum. die wichtigkeit des scrabbles ist nicht verwunderlich, da ich mir gerade in der realität eins geholt habe. aber der rest ist dann doch ziemlich interessant. ich habe das gefühl, dass ich schon einmal ähnliches geträumt haben muss.

eure klarträumerin

4.1.15 10:36, kommentieren

kritisches fragen

gestern habe ich endlich wieder einmal daran gedacht, mich mehrfach am tag zu fragen "bin ich gerade wach?". hierfür mache ich immer am anfang den nasen-reality-check (halte mir also die nase und den mund zu und versuche zu atmen) und den finger-rc (ich zähle meine finger). Danach überlege ich mir, was ich die letzten paar Stunden gemacht habe und konkret in den letzten minuten. im traum kann man sich nämlich daran meist nicht erinnern, da man ja einfach in den traum hineingeworfen wird. nebenbei betrachte ich meine umgebung und schaue ob alles normal ist. dabei mache ich auch noch den lese-rc (also lese irgendetwas mehrfach und schaue, ob es sich verändert). zum schluss versuche ich dann noch irgendetwas kraft meiner gedanken fallen zu lassen oder die farbe wechseln zu lassen. danach kann ich mir sagen "gut, ich bin in der realität". das ganze hört sich sehr lange an, dauert aber nur eine minute. natürlich weiß ich, dass ich wach bin, wenn ich wach bin. aber nur, wenn wir uns diese fragen im realen leben stellen, werden wir sie uns auch irgendwann in unseren träumen stellen. dann stellt man fest, dass man träumt und voila: ein klartraum.

 den hatte ich diese nacht leider nicht, aber immerhin eine traumerinnerung. ich ging mit einer kommilitonin (j.) in meiner heimatstadt die plittstraße entlang. in einem garten sehen wir einen schönen großen marmorgefließten pool. ich sage zu ihr, dass sie dort schnell reinwaten soll, da es ihrem fuß guttun würde (irgendwie war sie da verletzt), aber sie lehnte ab. dann sind wir in einem ziemlcih heruntergekommenen hotel. ich habe wohl das zimmer nach mehreren nächten gewechselt, aber als ich hereinkam, war das bett unordentlich, worüber ich mich im stillen beschwerte.

dann kam ich in den halbschlaf und erinnerte mich an diesen und noch einen anderen traum, den ich leider wieder vergessen habe. schlafe dann wieder etwas mehr ein und befinde mich auf einmal im flur meiner wohnung. da merke ich, dass das nicht echt ist und wache sofort auf. hmh, leider kein klartraum, aber immerhin ist mir ein langer traum nach falschem erwachen erspart geblieben. 

mir scheint es ja öfter zu passieren, dass ich mich erst an träume erinnere, aber sie dann gleich wieder vergesse. ich frage mich, was ich dagegen tun kann. denn wenn ich mich im halbschlaf ein bisschen an sie erinnern kann, heißt das noch lange nicht, dass ich da schon aufstehen oder traumtagebuch schreiben will. schlummern ist doch so schön :-)

eure klarträumerin

31.12.14 10:32, kommentieren

sprechende rieseninsekten

juhu ich bin wieder zu hause und habe INTERNET! weihnachten war gut und schön, aber zum traumtagebuch schreiben kommt man nicht so richtig. obwohl ich mich über die tage fast gar nicht mit dem klarträumen beschäftigt habe, habe ich aber zumindest ein paar erinnerungen, die ich jetzt nachreiche.

25.12.: keine traumerinnerung

26.12.:

ich erwache aus schön gemütlichem, langen schlaf und erinnere mich wieder an einen traum (juhu!). Ich war bei meinem freund, in seinem alten zimmer bei seiner mutti. Dort schlafen wir gerade tatsächlich, wegen weihnachten und so. allerdings war es noch so wie früher eingerichtet. Ich schenkte ihm eine alte spielekonsole, wobei die genau so aussah wie sein alter grauer röhrenfernseher. Ich habe auch eine leichte erinnerung, dass noch andere leute dabei wären, aber da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls wurde die konsole dann in ein ranking mit anderen konsolen gestellt und belegte platz 5 oder so. mein freund hat dann auch irgendwas zu mir gesagt, aber was, weiß ich auch nicht mehr.

Dann habe ich eine erinnerung die traummäßig vorher passiert ist, aber ich weiß nicht, ob die zu diesem oder einem anderen traum gehört. Ich weiß nur noch, dass ich irgendwo langgelaufen bin, ich glaube dort an der uni, wo die alte mensa steht. Es war kalt und dahinschmelzender schnee lag. Leider kann ich mich nur an diesen kleinen fetzen erinnern.

 27.12.: keine traumerinnerung

28.12.: ich habe geträumt, ich hätte ganz viele ganz große pickel. (wäh!)

29.12.: 

endlich mal wieder eine ordentliche traumerinnerung! ich habe drei verschiedene fetzen. zuerst der, an den ich mich am meisten erinnern kann: ich sehe in der oberen zimmerecke schnecken, die sich dort (wie im realen leben spinnen) festgesetzt haben. Dabei ist auch ein total ekeliges großes insektenvieh, undefinierbar das ding...komischer länglicher brauner körper, hatte auch flügel, wahnsinnig ekelig. Ich frage jemanden ob er die tiere entfernen kann, der es dann auch macht. wer, weiß ich nicht mehr. dabei fliegt dieses komische vieh aber auf mich, das hatte auch eine wahnsinnige geschwindigkeit. Wir haben es mit insektenspray besprüht, sodass es langsamer wurde. ich habe mich gar nicht richtig getraut es anzufassen, um es zu töten, sondern habe nur das schwanzteil etwas zusammengedrückt, und dachte es wäre tot. war es jedoch nicht, sondern flog (langsamer) nochmal rum. das wiederholte sich dann, bis der traum sich auf einmal änderte. das braune insektenvieh hatte auf einmal lebensgröße und stand hinter einer bar, während ich am tresen saß. es erklärte mir: nur weil es braun wäre, wäre es noch lange nicht böse, und ich solle es doch bitte leben lassen. im inneren wusste ich, dass es mir böses wollte, aber da meine tresennachbarn zustimmend nickten, schluckte ich meinen protest runter. irgendwie fühlte es sich so an, als sei ich in dem traum ein ganz schöner rassist gewesen, was komisch ist, da ich im realen leben genau gegen die auf die straße gehe (hehe^^).

der nächste traumfetzen ist mir als allerletztes eingefallen und ich glaube er fand vor dem insektentraum statt. Ich lümmelte mit zwei meiner ehemaligen mitschüler (t. Und m. ) in einem sehr großen bett. die beiden habe ich erst vorgestern bei einem klassentreffen wiedergesehen. wir haben uns ziemlich lange unterhalten, aber leider habe ich keine ahnung mehr über was. ich weiß nur noch, dass ich meinte, dass das ja ein schönes bett von m. sei. Als der kurz weg war, meinte t. Dann allerdings „von m. ist doch nur der rahmen, das lattenrost und die matratze, das eigentliche bett ist von mir.“ ich hatte dann keine ahnung, was denn dann vom bett noch übrig bleibt, wenn man diese bestandteile weg nimmt. das geht mir übrigens auch im realen lebe so, da verwirren mich total diese werbeprospekte in denen steht : „bett für nur 499€ ohne rahmen, lattenrost und matratze“ oder so.

der letzte traumfetzen ist der vor meinem erwachen. ich wollte wohl etwas einkaufen und dabei das perfekte ding finden. dann bin ich so leicht aufgewacht und habe mich total wohlgefühlt, da das bett sehr kuschelig war und mein freund neben mir lag. da war ich dann zufrieden, so im sinne von „das ist ja schon perfekt“. leider kann ich mich hier nicht an mehr erinnern, da ich nach dem aufwachen zuerst an diesen fetzen dachte, dann jedoch an den insektentraum und da der weiter zurücklag, wollte ich diesen fetzen nicht verlieren. Darüber habe ich dann wieder den letzten traum fast vollständig vergessen, der gleiche fehler den ich schonmal gemacht habe. an den insektentraum kann ich mich wahrscheinlich so gut erinnern, da ich aus ihm in der nacht kurz erwachte und mich aktiv an ihn erinnerte, bevor ich wieder eingeschlafen bin.

 so, das war es auch schon aus der weihnachtszeit...komischer weise ist gar nichts weihnachtliches dabei. jetzt werde ich mich aber wieder mehr auf das klarträumen konzentrieren!

eure klarträumerin

 

29.12.14 15:02, kommentieren

von riesenrad-fahrstühlen und vergessenen träumen

ich muss eindeutig schneller nach dem aufwachen mit dem schreiben anfangen. ich konnte mich heute nämlich ganz kurz an 2 träume erinnern! zuerst natürlich an den, aus dem ich aufgewacht bin. dann habe ich weiternachgedacht und bin auf einen anderen gestoßen. während ich mich an den erinnert habe, habe ich jedoch den anderen vergessen...mist...ich hoffe, er kommt noch wieder.

allgemein finde ich es ganz interessant wie das erinnern bei mir funktioniert: ich muss mich nämlich immer rückwärts kämpfen. ich habe ein bild an das ich mich erinnern kann, welches am ende des traums steht und von da aus geh ich immer weiter zurück, bis ich mich an kein vorher mehr erinnern kann. da das natürlich nicht unserer natürlichen rekonstruktion vom anfang zum ende hin entspricht, ist das garnicht so einfach. nun aber mal zu meiner traumerinnerung:

 

ich stand mit einer freundin (ich weiß nicht mehr wer, war es I.?) auf einer sehr hohen metallkonstruktion, es war wolkiges, stürmisches wetter. wir wollten hinunter und dort war eine art fahrstuhl, der jedoch kein geschlossener raum war.  meine freundin ging hinein und ich versuchte es auch, aber es war kompliziert, da war ein spalt oder so bzw. ich konnte nicht wirklich sehen, wohin ich meine schritte setzen musste, ein bisschen wie in einem game, in dem der weg, den man gehen muss, unsichtbar ist.

irgendwann habe ich es jedoch rübergeschafft, dabei stand ich in der position, in der ich den fahrstuhl bedienen musste. statt der normalen fahrstuhlknöpfe war da eine art hebel, auf dem vier verschiedene tasten waren. ich drückte eine davon aber wir fuhren nach oben statt nach unten. danach bewegte sich der fahrstuhl wie ein riesenrad und kam nicht zu stehen. ich hatte nicht direkt angst, wollte ja allerdings runter. da sah ich nochmal den hebel an und las mir durch, was auf den knöpfen stand. ich kann mich nicht mehr an die worte erinnern, aber ich dachte mir im traum, dass das total sinnlose, unpassende wörter sind. dann sah ich auf einmal daneben noch einen kleineren hebel, der vorher nicht da schien und drückte dort auf einen knopf, der uns nach unten brachte.

dann waren wir unten an einer art strand, also es war sand, aber ein meer nicht zu sehen, die wetterstimmung blieb gleich. am strand waren lauter trüb dreinguckende menschen und ich glaube, dann passierte noch etwas, ein gespräch oder so, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

 

so, der 2. traum ist wohl eindeutig weg, mist. aber ich sehe es mal als erfolg an, dass ich mich zumindest für eine sekunde an 2 träume aus dieser nacht erinnern konnte. ich finde, bei solchen träumen, die nicht viel mit meiner realität zu tun haben, ist es jetzt schwer, ein zeichen zu finden, bei dem man sagt "das ist jetzt ein traum", weil einfach alles von der realität verschieden ist. da hilft es wohl nur, wenn ich das kritische hinterfragen der realität, was ich im real life schon anwende nun zufällig auch im traum mache. interessant ist, dass der sogenannte "lese-nc" ein bisschen funktioniert hat, da die worte total absurd für einen fahrstuhl waren.

eine kleinigkeit noch: die nächsten tage bin ich unterwegs (weihnachten) und komme nur sporadisch ins internet, werde also erstmal nur offline schreiben und die beiträge dann nachreichen. bis dahin wünsche ich euch ein frohes fest!

eure klarträumerin

24.12.14 09:30, kommentieren

mehl im mittagsschlaf

da ich so eine wenig entspannende nacht hatte, habe ich mich nochmal kurz aufs ohr gelegt (naja...kurz) und kann mich nur ganz verschwommen, aber immerhin an folgenden traum erinnern:

 meine erinnerung beginnt damit, dass ich zur uni wollte. ich hatte zwar ein fahrrad, habe aber trotzdem bus und bahn benutzt. ich habe die erinnerung an meterhohen schnee, aber nicht durchgängig. es war irgendwie total komplitziert dahinzukommen, obwohl es eigentlich nur eine strecke von 2 stationen ist. am ende wies mich glaube ich jemand darauf hin, dass ich doch ein fahrrad habe, sodass ich das benutzt habe und dann ankam.

szenenwechsel. jetzt träumte ich davon, mit einem alten schulfreund zu sprechen (D.). Das ist nicht weiter verwunderlich, da ich erst heute mit ihm skypte. die umgebung war nur sehr knapp umrissen, ich glaube, wir waren drinnen. er erklärte mir, dass man anhand seiner mutter das typische frauenklischee nachweisen könne, dass sie immer eine halbe stunde brauchen würden, um sich fertig zu machen. während der erklärungen sah ich dann auch, wie seine mutter das betreffende macht (wie in filmen..). an die einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern. 

dann war ich mit besagtem kumpel und noch ein paar nicht näher definierten leuten in einem raum, ähnlich einem gemütlichen schuppen, etwas dunkel, holzstühle. wir hielten ein plenum und stimmten über irgendetwas ab, über was weiß ich nicht. dabei hatten wir so abstimmungskärtchen wie sie punktrichter haben. alle die dafür waren, sollten ja sagen, ich sagte irgendein anderes wort zur zustimmung, aber nein, es musste unbedingt "ja" sein. dann endet meine erinnerung.

ich wache auf und habe das wort "meeeehhhl" im kopf und kurz auffklackernd das bild einer gruseligen totenkopfähnlichen figur. keine ahnung warum! ich dachte erst, ich hätte garnichts geträumt, aber das "mehl" machte mich dann doch stutzig, sodass ich den erinnerungsfetzen folgte und auf diese geschichte kam. warum mehl?????

vor dem einschlafen sagte ich mir wieder "wenn du träumst, wirst du dich erinnern". na das hat ja immerhin geklappt. aber es war ein extrem trüber, verworrener traum, das ungefähre gegenteil eines klartraums. woher hätte ich den traum erkennen können? das war diesmal gar nicht so einfach. einmal daran, dass ich gerade kein funktionierendes fahrrad besitze, dann dass ich unlogisch gehandelt habe, dass meterhoher schnee lag und dass ich mit  einem kumpel in einem raum saß, der ganz woanders wohnt.

so, das war heut aber der letzte eintrag...man bin ich ein vielschläfer ;-)
eure klarträumerin

 

23.12.14 18:28, kommentieren

kleiner rückschlag

ein kleiner nachtrag: nachdem ich noch bis um 5 die simpsons geguckt habe, war ich endlich wieder bei normaler laune und legte mich erneut schlafen. das ist vielleicht auch bessere zu-bettt-geh-unterhaltung als die science-fiction-bücher die ich gerade lese, in denen hauptsächlich menschen brutal umgebracht werden...

jedenfalls kann ich mich an keinen einzigen weiteren traum dieser nacht erinnern und habe ziemliche kopfschmerzen. das ist zwar ziemlich ärgerlich, aber ich lasse mich nicht entmutigen und werde weitermachen!

einen wunderschönen tag wünscht
eure klarträumerin

23.12.14 10:23, kommentieren

falsches Erwachen

man bin ich gerade müde. aber nutzt ja nix, ich bin nach einem traum aufgewacht, also hallo traumtagebuch!

nach einer sehr unruhigen nacht bin ich heute opfer des falschen erwachens geworden. das erste an was ich mich erinnere ist, dass ich immer wieder so halb eingeschlafen bin und dabei ein ganz lautes  rauschen gehört habe (wie ich es manchmal beim einschlafen höre), bin mir aber nicht sicher, ob ich das nicht auch nur geträumt hab, weil ich am abend davor so viel darüber nachgedacht habe.

dann dachte ich, ich bin aufgewacht. ich habe überlegt reality checks zu machen, dachte mir aber "neee ich bin so müde, ich weiß doch, dass ich wach bin". hahaha. im folgenden hätte ich stutzig ob der realität meines traums werden müssen: erst mal schwanke ich so richtig doll, als ich zur toilette gehen wollte und brauchte bestimmt 2 Minuten bis zu meiner zimmertür. dann bemerkte ich im flur, dass mein mitbewohner das licht anhatte und die tür nen spalt breit auf und schnarchte. das kann gar nicht sein da 1. mein mitbewohner grad gar nicht da ist und er 2. nicht die angewohnheit hat, die tür nur so nen spalt offenzulassen. 

ich bin aber nicht stutzig geworden, und so träumte ich, dass das licht im bad nicht anging (ohman, nicht funktionierende lichtschalter, noch so ein eindeutiger traumhinweis!), und während ich zum sicherungskasten wollte, pinkelte ich mir ein. na schön auch. dann wollt ichs noch irgendwie aufwischen in der angst, dass es mein mitbewohner mitbekommt, bevor ich dann wirklich aufwachte, rc´s machte und mich kritisch fragte, ob ich wirklich wach bin und nun mein traumtagebuch schreibe.

man man, bin dezent gefrustet von meinem mich austricksenden unterbewusstsein! aber das positive: jetzt weiß ich, dass wenn ich um 1 einschlafe ich ca. halb 4 auf jeden fall aus einer rem-schlafphase erwachte.

der zeitpunkt wäre jetzt eigentlich günstig wieder einzuschlafen und dabei einem klartraum zu haben (rem-rebount...ist so ne technik). habe aber gerade eher angst vor noch einem alptraum und das ist eher kontraproduktiv. bin heute auch schon in so einer unbegründeten ängstlichen grundhaltung eingeschlafen. nunja, mal sehen. ich wünsche erst einmal eine gute nacht! sollte jemand eine ahnung haben, was dieser traum bedeutet, kann er es mir ja gerne in die kommentare schreiben ;-)
bis dahin
eure klarträumerin

23.12.14 04:14, kommentieren

die erste nacht

habt ihr auch in eurem bekanntenkreis diesen einen menschen, der meint, er könne seine träume beeinflussen? bei mir gibt es den. er könne sich in seinen träumen sagen "ich träume jetzt. da kann ich ja machen, was ich will, also fliege ich jetzt eine runde."

da ich das natürlich supercool finde, habe ich das damals ausprobiert. das ganze endete jedoch nur darin, dass ich wusste, dass ich träume, mich in meinen träumen aber weder frei bewegen noch aufwachen konnte, wann ich wollte. also ließ ich das ganze wieder bleiben.

gestern abend allerdings bin ich auf youtube (fragt mich nicht wie, youtube halt^^) auf das sogenannte "klarträumen" oder auch "luzides träumen" gestoßen, habe mir  über eine stunde theorien, tipps und tricks angesehen und hab mir vorgenommen: das schaffe ich auch. da das ganze erst nach wochen oder monaten funktionieren soll etc. und man ein sogenanntes traumtagebuch führen soll, hier meine erfahrungen:

 

als ich mich ca.  0.30 uhr in mein bett legte, sagte ich ich mir "wenn ich heute träume, werde ich wissen, dass ich träume". danach schlief ich ganz normal ein. irgendwann (ungefähr um 5 vielleicht?) wachte ich kurz leicht auf, erinnerte mich glücklicherweise an mein vorhaben und sagte mir erneut "wenn ich heute träume, werde ich wissen, dass ich träume."

diesmal begann mein einschlafen mit einem kurzen unangenehmen muskelzucken (vielleicht kennt ihr das?), das jedoch schnell vorbei war. danach folgte jedoch eine phase, in der ich ein sehr lautes brummen in meinen ohren hörte und mein körper ganz fürchterlich kribellte. das hab ich öfter beim einschlafen und kann es garnicht leiden. normalerweise kämpfe ich mich aus solchen situationen wach und versuche dann "normal" einzuschlafen, diesmal hatte ich mich vorher ja allerdings schlau gemacht und wusste dass das normal ist. also ertrug ich es einfach.

soweit kann ich mich ans einschlafen erinnern, nun meine traumerinnerungen: ich hatte eine zwillingsschwester und lief durch eine ziemlich hübsche fantasie-natur. ich war mir irgendwie bewusst, dass ich träume, lief aber nur passiv mit. irgendwann kamen wir jedoch an einen bach, der einen abgrund runterfloss. ich wollte herunterspringen, meine zwillingsschwester meinte jedoch "nein, mach das nicht, da unten ist harter boden". ich redete mir  jedoch ein, dass ich träume und dass dort  unten ein tiefer ozean wäre, durch den ich tauchen kann, sodass mir nichts passiert. ich sprang, tauchte durch den erdachten ozean und kam auf dem mars raus.

auf dem mars saß ein typ an einem schreibtisch, der verdammt wie der comicbuchverkäufer aus den simpsons aussah (haha :-D). ich glaube hier war es, dass ich mir bewusst wurde, dass ich ja immer überprüfen wollte, ob ich in einem traum bin, damit ich ihn steuern kann. also machte ich die bei youtube vorgeschlagenen reality-checks. zuerst schaute ich auf meine finger und wollte sie zählen. irgendwie ging das einfach nicht, sie waren ein bisschen verschwommen oder so. da habe ich den atmungs-trick versucht: ich hielt mir mund und nase zu und versuchte zu atmen - und tatsächlich! ich habe trotzdem gespürt wie ich atme, das war krass! da war ich mir also sicher, gut, ich träume. in der ferne sah ich die erde, also machte ich nen großen hüpfer um dort zu landen (es klappte!). 

danach habe ich eine erinnerungslücke. ich weiß noch, dass ich aufwachen wollte, das misslang mir aber. ich landete in einem zimmer und sah mich dort statt aus der ego-perspektive nun aus 3rd-person-sicht. ich lag auf einem bett, musik lief (nach dem aufwachen konnte ich mich noch an den text erinnern...mist) und machte komische aerobic-übungen. das witzige: da wusste ich "soweit kann ich mich gar nicht dehnen, ich bin voll unsportlich, also ist das ein traum". wieder in ego-perspektive versuchte ich noch einen trick von youtube, und schloss bewusst meine traum-augen. in dem moment machte ich tatsächlich meine realen augen wieder auf.

 aufgewacht machte ich nochmal die beiden reality-checks und merkte: alles klar, reale welt. früher ist es mir schon so oft passiert, dass ich dachte, ich wache auf und dann war es doch nur ein traum (fies!). tja, da ich nicht damit rechnete, dass ich mich gleich in der ersten nacht an einen traum erinnern konnte, hatte ich nichts tagebuchartiges zurechtgelegt, also sitz ich nun hier und schreibe einen blog :-D.

ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, wie gut das ganze schon in der ersten nacht geklappt hat! es ist ein krasses gefühl. ich werde nun an einem besseren traumgedächnis arbeiten, damit ich auch etwas von meinen nächtlichen ausflügen habe. 

bis demnächst: eure klarträumerin :-*

 

 

22.12.14 08:52, kommentieren


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