von riesenrad-fahrstühlen und vergessenen träumen

ich muss eindeutig schneller nach dem aufwachen mit dem schreiben anfangen. ich konnte mich heute nämlich ganz kurz an 2 träume erinnern! zuerst natürlich an den, aus dem ich aufgewacht bin. dann habe ich weiternachgedacht und bin auf einen anderen gestoßen. während ich mich an den erinnert habe, habe ich jedoch den anderen vergessen...mist...ich hoffe, er kommt noch wieder.

allgemein finde ich es ganz interessant wie das erinnern bei mir funktioniert: ich muss mich nämlich immer rückwärts kämpfen. ich habe ein bild an das ich mich erinnern kann, welches am ende des traums steht und von da aus geh ich immer weiter zurück, bis ich mich an kein vorher mehr erinnern kann. da das natürlich nicht unserer natürlichen rekonstruktion vom anfang zum ende hin entspricht, ist das garnicht so einfach. nun aber mal zu meiner traumerinnerung:

 

ich stand mit einer freundin (ich weiß nicht mehr wer, war es I.?) auf einer sehr hohen metallkonstruktion, es war wolkiges, stürmisches wetter. wir wollten hinunter und dort war eine art fahrstuhl, der jedoch kein geschlossener raum war.  meine freundin ging hinein und ich versuchte es auch, aber es war kompliziert, da war ein spalt oder so bzw. ich konnte nicht wirklich sehen, wohin ich meine schritte setzen musste, ein bisschen wie in einem game, in dem der weg, den man gehen muss, unsichtbar ist.

irgendwann habe ich es jedoch rübergeschafft, dabei stand ich in der position, in der ich den fahrstuhl bedienen musste. statt der normalen fahrstuhlknöpfe war da eine art hebel, auf dem vier verschiedene tasten waren. ich drückte eine davon aber wir fuhren nach oben statt nach unten. danach bewegte sich der fahrstuhl wie ein riesenrad und kam nicht zu stehen. ich hatte nicht direkt angst, wollte ja allerdings runter. da sah ich nochmal den hebel an und las mir durch, was auf den knöpfen stand. ich kann mich nicht mehr an die worte erinnern, aber ich dachte mir im traum, dass das total sinnlose, unpassende wörter sind. dann sah ich auf einmal daneben noch einen kleineren hebel, der vorher nicht da schien und drückte dort auf einen knopf, der uns nach unten brachte.

dann waren wir unten an einer art strand, also es war sand, aber ein meer nicht zu sehen, die wetterstimmung blieb gleich. am strand waren lauter trüb dreinguckende menschen und ich glaube, dann passierte noch etwas, ein gespräch oder so, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

 

so, der 2. traum ist wohl eindeutig weg, mist. aber ich sehe es mal als erfolg an, dass ich mich zumindest für eine sekunde an 2 träume aus dieser nacht erinnern konnte. ich finde, bei solchen träumen, die nicht viel mit meiner realität zu tun haben, ist es jetzt schwer, ein zeichen zu finden, bei dem man sagt "das ist jetzt ein traum", weil einfach alles von der realität verschieden ist. da hilft es wohl nur, wenn ich das kritische hinterfragen der realität, was ich im real life schon anwende nun zufällig auch im traum mache. interessant ist, dass der sogenannte "lese-nc" ein bisschen funktioniert hat, da die worte total absurd für einen fahrstuhl waren.

eine kleinigkeit noch: die nächsten tage bin ich unterwegs (weihnachten) und komme nur sporadisch ins internet, werde also erstmal nur offline schreiben und die beiträge dann nachreichen. bis dahin wünsche ich euch ein frohes fest!

eure klarträumerin

24.12.14 09:30

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